wir sind wieder sicher gelandet!
Die abenteuerliche Geschichte von unserem Vegas-Trip werdet ihr in Kürze hier nach lesen können. Bis dahin präsentiere ich euch heute den dazugehörigen Kurzfilm "Ich bin für's Rollen..."! Wem's gefällt darf gerne liken und sharen. Enjoy! :)
In Anbetracht der Tatsache, dass wir demnächst vor der nächsten Weltwirtschaftskrise stehen und dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten der Bankrott droht, fassten wir kurzum den Entschluss, die Vereinigten Staaten noch einmal vor der völligen Verwesung zu bereisen. Auch im Hinblick darauf, dass wir am alles entscheidenden 17.10.2013 womöglich direkt in amerikanisches Eigentum übergehen und als zukunftssichere Handelsware dienen würden, klickten wir waghalsig wie nie, den Buchungsbutton für 1x Düsseldorf – Miami – Vegas - und zurück an. Der Point-of-no-return war somit erreicht. Auf ins nächste Roadtrip-Abenteuer! Doch ob wir uns wirklich auf den Highways und Routes wiederfinden werden oder die Mission zwecks geschlossener Nationalparks und fehlendem öffentlichen Dienst vorzeitig auf Eis gelegt werden muss, wird sich vor Ort zeigen. Die triste Alternative für 5 Tage ist eine Wüstenstadt inmitten militärischem Sperrgebiet. Oh wie schön!
Trotz heftiger Debatten um ein mögliches Eingreifen im Syrien-Krieg, hinderte uns dies nicht, am Donnerstagmorgen in aller Hergottsfrüh und Überhören des lautstarken Weckers, die verlängerte Wochenend-Reise nach London anzutreten. Gestärkt durch liebevoll belegte Brötchen des Catering Service Schmitt, erreichten wir den übersichtlichen, jedoch stressfrei- und sauberen Flughafen Köln/Bonn, von dem wir mit der Billig-Airline 'easyjet' nach London transferiert wurden. Nur eine Stunde dauerte dieses Unterfangen an, was uns zunächst ein zeitliches Plus verschaffte. Die folgenden transferlichen Aktionen machten dies allerdings umgehend wieder wett und rissen zudem ein höchst unschönes Loch in unsere Portokasse. Mit dem Gatwick-Express rollten wir vom Flughafen bis nach Victoria und von dort aus ging es, nach mehrfachen Gezeter am Ticketschalter, mit der Tube (zu Deutsch: U-Bahn) zur Endstation Holborn.
Das unhandliche Gepäckstück namens Koffer, welches schon am Flughafen nur mit viel Augenzudrücken und 0,6 kg Übergewicht (merke: wir teilen uns einen suitcase) durch den wachsamen Zoll gelassen wurde, sorgte auch in dem beengten U-Bahn Labyrinth für wenig Freude bei den beteiligten Trägern. Ein weiterer Fußmarsch von der Station bis zum Hostel, der mit unwesentlichen Verirrungen versehen war, führte uns schlussendlich zur BGI-Herberge 'Pickwick-Hall', die inmitten einer fein säuberlichen Allee und Altbauflair lokalisiert werden konnte. Der erste Eindruck im neuen zu Hause versprach ein ruhiges, freundliches Ambiente: nettes Personal, kostenfreies Internet, Frühstück inklusive, Blick ins Grüne, Mikrowelle und Kühlschrank auf dem Zimmer. Eine englischlernende Brasilianerin und eine taiwanesischen Kanadierin sollten unsere Zimmergenossen für die kommenden Tage werden, wobei Miss Brazil gegen eine ältere australische Dame am Folgetag ausgetauscht wurde.
Nach den ersten örtlichen Erkundungen der näheren Umgebung, machten wir uns auf Richtung 'Leicester' um dort die bereits online georderten Tickets für 'Les Miserablés' abzuholen. Der Fußmarsch, welcher laut Karte nur wenige Minuten bis zur gewünschten Straße andauern sollte, entpuppte sich als 5km-Walk, denn es konnte ja kein Mensch erahnen, dass das Theater am letzten Ende der Shaftesbury Avenue lag. Diese kleine Wanderung (Leute, wir sind ja nicht zum Spaß hier!) verschaffte uns jedoch einen guten Überblick, über die sich später heraus stellende Nightlife-Szene, in welcher auch noch ein Chinatown integriert war. In Folge der Ticketabholung, erblickten wir Piccadilly Circus, eine flimmernde Werbefront und DAS Pendant zum New Yorker Time Square. Auch unsere erste obligatorische Ration "Fish & Chips" ließen wir uns hier schmecken, bevor wir weiter zum Trafalgar Square zogen und für einige Fotosessions inne hielten. Kleine Randnotiz: Der Trip sollte sich zum Fotomarathon der Teresa Schmitt entwickeln, wobei gar ein neuer Rekord in der Weitblickwinkel-Fotografie aufgestellt wurde.
Entlang der Whitehall erblickten wir weitere politisch bedeutende Gebäude, die immer wieder von "Love Syria" und "Welfare, not Warfare" - Plakaten geschmückt waren. Auf der gegenüberstehenden Seite Kioske mit den aktuellsten Meldungen und Debatten rund um die Positionierung Englands im anstehenden Nah-Ost Krieg. Hoch über all dieser Informationsflut ragte "The Voice of Britain" - der Big Ben und nebenstehend 'Palace of Westminster' - stetig wie eh und je. Welcher dieser zwei geschichtlichen Bauwerke Londons die längere menschliche Wartschlange aufweisen konnte, oder ob am Ende doch der Neuzugang aus dem heutigen Jahrhundert, das "London Eye", dieses Wettstehen verzweifelter Touristen aus aller Herrenländer gewinnen konnte, erfuhren wir an diesem Spätnachmittag nicht mehr. Denn es galt sich zügig auf den Heimweg Richtung Hostel zu begeben. Hierbei erlebten wir den ersten finanziellen Rückschlag der da noch kommenden Tage. Resi hatte ihr für teures Geld erworbene Tages-U-Bahn-Ticket im Hostelzimmer liegen gelassen, was nun erneut am Ticketsystem erworben werden musste. Nach diesem Ärgernis änderten wir unsere Route und schlugen in Russel Square auf, um von dort mit einem wesentlich kürzeren Fußmarsch am Bedford Place anzukommen. Die Abendgarderobe wurde schnell übergeworfen, denn man wollte pünktlich um 18 Uhr Resis Londoner Reisegefährten in Leicester antreffen. Unterwegs begangen wir den zweiten großen finanziellen Fehlschuss und bogen kurz vor U-Bahn Station in einen Lebensmittelladen ein, damit sich Miss Schmitt eine Zahnbürste zulegen konnte. Viele Menschen dachten sich an diesem folgenschweren Abend ähnliches, sodass auch ich mein Tagesticket in dem menschlichen Wirrwarr verlor. Folglich musste ein neues Transportpapier angeschafft werden, was nicht zwingend zur Begeisterung der Reiseteilnehmer führte.
Trotz all dieser Fehlschläge erreichten wir mit nur 10 Minuten Verspätung (neuer Rekord!) das indische Restaurant Dishoom, welcher Treffpunkt der internationalen Runde werden sollte. Zu fünft bestaunten wir die umfangreiche, indische Spezialitätenkarten und waren sichtbar überfordert mit der Auswahl der Gerichte. Da dies auch den Bediensteten auf zufielen schien, wurde uns zur Entscheidungserleichterung erst einmal eine Flasche Champagner gereicht, die wir dankend annahmen. Selbstverständlich in der Annahme, dass diese später nicht auf der Rechnung erscheinen würde. Nur wenige Schlucke genügten, bis wir uns allesamt für das "Chicken Ruby" mit Curry, Reis und indischem Brotfladen entschieden. Eine kluge Entscheidung, die uns mundete und satt werden ließ. Originalzitat Resi: "Indisch ist gut. Einmal im Jahr reicht!". Mit Bezahlen der Kostbarkeiten UND der Champagner Flasche verließen wir die Gastronomie und begaben uns gegen 20 Uhr in Londons Barszene. Das Jewels, nähe Covent Garden, schlug mit läppischen 5 Pounds für eine importierte 0,33 Liter Flasche Becks gleich knallhart zu Buche, worauf Resi und ich beschlossen uns alle Folgegetränke ausgeben zu lassen. Das Porterhouse schräg gegenüber lud uns hierfür lautstark ein und Resis spendabler Reisefreund ‚Nikesh‘ organisierte die nächste, sowie auch letzte Bierrunde. Merke: Zu diesem Augenblick glaubten wir noch es läge an dem Donnerstagabend, dass Bars bereits zu früher Stunde schlossen.
Mit der U-Bahn ging es durch gefühlte 8 Mio. Menschen nach Hause ins friedvolle Hostel, wo uns die taiwanesische Kanadierin von ihrem Vorhaben den St. James Way in Kürze bestreiten zu wollen, in Kenntnis setzte. Nach viel geographischem Hin- und Hergerätsel wo dieser wohl liegen möge, stellte sich heraus, dass es sich um den Jakobsweg handelte. Erkenntnis des Tages: Man darf beim Übersetzen der englischen Sprache auch mal 5 gerade sein oder Jakob als James spaziergehen lassen. Hauptsache man kommt am Ende in Santiago de Compostela ohne größere Fuß- und Beinschmerzen an, wie es uns noch nicht einmal beim Durchqueren Londons Gassen gelungen ist. Das altbewährte Blasenpflaster lässt grüßen!
Act Two - Hear the people sing
Um 8:30 Uhr erschallte der Wecker und ließ uns wenige Minuten später am gedeckten Tisch der Hostelküche Platz nehmen. Müsli, Cornflakes, Toast und Marmelade - ein übersichtliches Menü, was jedoch ohne weitere Kosten versehen war und somit bestens in unseren BGI-Plan passte. Da unsere Zimmergenossen noch in den tiefsten Träumen schlummerten und das Bad, welches ansonsten nicht anzumängeln war, keine Steckdose aufwies, musste der Handlungsakt 'Föhnen' ins Wohnzimmer verlegt werden. Auch nett.
Wir hatten uns viel vorgenommen für die kommenden Stunden und so starteten wir im 'Green Park' durch, um von dort aus zum Buckingham Palace zu gelangen. Während diverser Fotoaufnahmen aus sämtlichen Perspektiven, füllten sich, zunächst von uns unbemerkt, die umliegenden Plätze mit Menschenmassen, bis wir plötzlich inmitten eines gefühlten Millionenpublikums standen. "Die Queen muss im Anmarsch sein", freuten wir uns, denn anders ließ sich diese Ansammlung von begeisterten und erwartungsvollen Leuten, nicht erklären. Schnell ergatterten wir uns die absoluten Spitzenplätze hinter einer Absperrung am Rande einer völlig unwichtigen Durchfahrtsstraße. Gut und gerne hätten wir hier auch ohne Bemerken des unzähligen Polizistenaufgebotes verweilen können, wenn nicht die dusseligen Touris unseren Plan durchschauten und sich in Strömen zu uns gesellten. Nur wenige Augenblicke später verwies uns die strenge Politesse, gesattelt auf einem garstigen Pferd, der Plätze und verdeutlichtete ihre Position in dem sie zielstrebig ihr Ross in unsere Richtung lenkte. Im leicht eingeschnappten Zustand suchten wir uns also erneut neue Plätze in der letzten Reihe, um dann irgendwann festzustellen für welch unspektakuläres Ereignis wir uns überhaupt solchen Strapazen unterzogen hatten. Die königliche Garde wechselte wie an jedem verdammten Tag ihre Schicht und anstatt dieses einfach mit ordnungsgemäßer Schichtübergabe zu tun, wurde noch 3-4-mal in der Posaune gepustet. Lachhaft! Ein Ereignis das zwar als kostenloses Highlight im Lonely Planet deklariert wurde, jedoch unseres Erachtens völlig überbewertet wird.
Frühzeitig machten wir uns aus dem Staub, denn mittlerweile schrie die nächste Portion Fish & Chips nach uns und der Tower of London wollte ebenfalls in seine Gemächer locken. Mit preiswerten 21,45 Pfund ersteigerten wir die Tickets, welche eine free-guided Tour beinhalten sollte. Auch dieser Bonus erwies sich erneut als unnütz, denn wer hat wirklich Lust 2 Stunden lang einer englischen Ansprache zu historischen Geschehnissen mit 60 weiteren Teilnehmern zu lauschen?! Wir nicht und so verloren wir leider die Gruppe schon nach 15 Minuten, um den Tower of London auf eigene Faust zu erkunden. Wir durchquerten Waffenkammern, königliche Schlafgemächer, lernten die 3 Lions und den ganzen Zoo von König Heinrich-den-wievielten-auch-immer kennen, bestaunten die Kronjuwelen und stellten fest, dass Wilhelm-der-Eroberer ein kleiner Sparfuchs war. Des Weiteren gaben uns die Befestigungsanlagen des Towers hervorragende Blicke auf die Tower Bridge aus verschiedenen Perspektiven frei.
Zum Spätnachmittag machten wir uns mit der U-Bahn auf die Heimreise, um rechtzeitig Richtung Musical Theater in Leicester zu schreiten. Die Besetzungsliste klang vielversprechend, wir kannten nicht einen einzigen Künstler bis auf den schwedischen Younstar "Anton Zettoholm", was aber insbesondere der Reiseteilnehmerin Schmitt voll und ganz genügte. Die hervorragende Platzauswahl in dem kleinen aber äußerst sehenswerten und gut belichtetem Musical Theater, ließen die kommenden 3 Stunden zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, in dem man sich schon nach wenigen Minuten zurück ins 18. Jhd. und inmitten einer französischen Revolution versetzt fühlte. Besonders herausragend möchte ich an dieser Stelle den 7-jährigen Jungen erwähnen, der mit seinem schauspielerischen Witz & Charme sofortwirkend alle Sympathien des Publikums auf sich ziehen konnte. Mit einem grandiosen Finalsong endete das künstlerische Highlight dieses Abends und ließ uns an der sogenannten 'Stage Door' noch einmal sämtliche Darsteller persönlich verabschieden. Allen voran selbstverständlich der deutschsprechende Schwede ;)
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| Les Miserablés - eine grandiose Vorstellung! |
Erkenntnis des Tages: 8 Millionen Menschen sind ne Menge Holz und berechnet man die ganzen Touris noch hinzu, kann es einem schon mal ganz schnell warm ums Herz und in U-Bahnstationen werden. London ist exklusiv, jedoch auf Dauer zu überfüllt und anstrengend. Und Nachteulen kommen hier eher selten auf ihre Kosten!
Act Three - Castle on a sunny side
Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Dies war schon Erkenntnis in vielen anderen Blogbeiträgen, kann aber zu jeder Zeit wieder hervor geholt werden. So bedauerten wir am nächsten Morgen noch einmal unsere schmerzenden Kniegelenke und Fußsohlen, die am Tage zuvor durch einen unbedachten Fauxpas und sportlichen Hirnriss, unnötig erzwungen wurden. Deutlich und eigentlich unverkennbar, strahlten uns die Worte auf den drei prominent platzierten Schildern entgegen, die wir am Vortag völlig blindlings stehen gelassen hatten. Selber schuld! "No exit", und "Only use in emergency", hätten Warnung genug sein müssen, die Treppe neben dem Lift nicht zu nutzen. Spätestens aber der dezente Hinweis "These are 175 freaking steps", hätte alle Alarmglocken läuten lassen müssen, um den bevorstehenden Treppenmarathon zu überdenken. So zahlten wir unser Lehrgeld und keuchten die 175 Treppenstufen aus 20.000 Meilen unter der Erde nach oben.
"Die Meter nimmt uns keiner mehr!", bedachten wir noch einmal kopfschüttelnd, als wir am nächsten Tag erneut vor dem Treppenhaus standen, diesmal aber vernünftigerweise den Lift nahmen. Ein kluger Entschluss, denn Treppen sollten wir an diesem Tag noch genug laufen. Die Entscheidung welche Sehenswürdigkeit am Samstag, dem vorletzten Tag unserer Reise, in Augenschein genommen werden sollte, fiel nach mehrfachen Lonely Planet und Internetrecherchen auf die St. Pauls Cathedral. Das architektonische Meistwerk schlug mit 14 Pfund (merke: im Sommer sind wir immer Studenten ;)) zu Buche, wobei sich jeder Penny gelohnt hatte. Mit je einem iPod und deutschsprachigem Audiotourguide ausgestattet, bewies die anglikanische Kathedrale Gespür für Moderne und konnte somit junges wie altes Publikum gleichermaßen bedienen. Der flexible Audioguide, mit dem man sich individuell durch das Kirchenschiff und die Krypta bewegen und zu jederzeit den entsprechenden Hörspieltext einspielen konnte, begeisterte uns sichtlich. Trotz allem ließen wir es uns nicht nehmen, neben den digitalen Einflüssen auch eine echte Kerze anzuzünden und die 365 Fuß hohe Kathedrale hinaufzusteigen. 528 Treppenstufen verbesserten unsere Gesamtstatistik und ließen uns in 111 schwindelerregenden Höhenmetern die Aussicht über ein strahlendes London ohne jegliches Wölkchen genießen. Ein fantastischer 360° Panoramablick, bei dem selbst das London Eye winzig erschien.
Pünktlich zur Mittagszeit beendeten wir unsere kulturelle Reise durch die Kirchengeschichte und ließen uns im gegenüberliegenden Pizza Express nieder. Der stets zuvorkommende und serviceorientierte Kellner offerierte uns eine leichte Pizza im mediterranen Style und vermerkte zudem einen persönlichen Gruß auf der verhältnismäßig preiswerten Abschlussrechnung. Hier darf man gut und gerne noch mal einkehren ;) Doch wenige Minuten später befanden wir uns auch schon wieder in der U-Bahn und Richtung Wembley Park. Als kleines nice-to-have betraten wir das 90.000 Zuschauer fassende Wembley Stadion, in welchem eine ungewohnte Totenstille herrschte. Es war so ruhig, dass es gar langweilig erschien und bei uns schon nach wenigen Minuten Desinteresse weckte. Wir verließen mit ein paar Souvenirs das zweitgrößte Stadion Europas und begaben uns Richtung LIDL-Lebensmittelmarkt, der in der angrenzenden Einkaufslandschaft anzufinden war. Hier besorgten wir auf den letzten Drücker zwei Geburtstagsgeschenke in Form von deutschen Süßigkeiten, die wir für unseren nächsten Programmpunkt "Bollywood-Birthday-Party" benötigten. Eine spontane Einladung meiner Reisegefährtin 'Sonam", die ich in Mittelamerika kennen gelernt hatte, ermöglichte uns dieses Event, welches in den Vororten Londons stattfinden sollte. Hierfür holte uns die Mutter Sonams, eine herzenzgute Frau im Original-India-Dress, nähe LIDL ab und kutschierte uns in die sehr sehenswerte Nachbarschaft. Der genüssliche Duft eines Barbecue-Grills strömte uns bereits vor der Haustür entgegen, bevor wir uns wenige Sekunden später im Garten mit Tortilla Chips und dem neuen Sommer-Modegetränk "PIMMs" einfanden. Die rein indische Geburtstagsgesellschaft begrüßte uns freudig und lud uns zu Maiskolbensnacks, gewürzten Grillkartoffeln und Salatvariationen ein. Ein buntes Treiben, bei dem Freunde, Familie und Kinder gleichermaßen vertreten waren und für einen interessanten Einblick in englische oder aber auch halb-indische Geburtstagsfeiern sorgte.
Gegen Spätnachmittag verließen wir Klein-Delhi - nicht ohne der Bitte das nächste Mal doch wieder einzukehren und für Indiatown ein bisschen mehr Zeit mitzubringen - und pendelten zurück in den Kern der City, wo bereits um 17 Uhr die Happy Hour eingeläutet wurde. Doch bevor wir uns dem gemütlichen Teil des Abends zuwandten (viel Zeit bis zum Schließen der Bars blieb uns ja nicht mehr), versuchten wir unser Glück noch einmal bei dem Ersteigern einer weiteren Musical-Karte für den Abend. Doch außer ein paar schäbigen Plätzen im letzten Eck, konnte uns an einem Samstagabend nicht viel entgegen gekommen werden, wodurch wir uns für die Ausgeh-Variante in Leicester entschieden. Hierfür wechselten wir im Hostel noch einmal in die sportliche Abendgarderobe und pfiffen im Anschluss unsere höchst persönliche Pub-Crawl-Tour-London an. Im Verve, einer Glamour Bar auf der Mainstreet, starteten wir mit einem vorzüglichen Mojito durch und ließen uns von Chartmusik berieseln. Anschließend legten wir einen Bierstopp im gut bürgerlichen Pub "The Sussex" ein, welches mit Spitzenpreisen ganz oben auf der BGI-Liste aufgeführt werden darf. Letzter Stopp (denn merke: wir haben mittlerweile 22 Uhr und somit bald Sperrstunde) wurde das spanisch angehauchte "La Tasca", welches uns als Welcome-Drink sogleich einen weiteren Mojito offerierte. Wir beschlossen den Abend mit einem Tequila Rosé, um uns dann zeitig Richtung U-Bahn-Station zu begeben. Doch ein Hindernis hatten wir nicht auf der Rechnung: Bisher völlig außer Acht gelassen, befanden wir uns plötzlich auf der Shopping Avenue, die zwar modetechnisch geschlossen hatte, jedoch einen nicht unbekannten Süßigwarenladen für den 24-Stunden Besuch hervorbrachte. Das 3-stöckige M&M Bauwerk lockte uns in seine bunten Hallen und strahlte uns mit farbenfrohen M&M Accessoires und Leckereien von allen Seiten an. Wie im Schlaraffenland bewegten wir uns durch die lächelnden Regale und konnten von Glück sprechen, unsere Kreditkarten an diesem Abend daheim gelassen zu haben. So verblieben wir mit einer 300g-Tüte Schokokugeln und ein paar Erinnerungsfotos, bis wir -gerade noch rechtzeitig- die letzte Tube für diesen Abend erwischten.
Erkenntnis des Tages: alkoholische Getränkepreislisten und Ausgehzeiten in London stehen zwar ganz weit oben auf der Negativliste, doch können die Briten mit Süßwaren und einem Spagat zwischen Historik und Moderne einiges wieder gut machen. Die Mischung macht’s - auch multikulturell gesehen!
Act Four - Bring 'em home
Der letzte Morgen im sonnenstrahlenden London endete mit einer Müslimischung im Hostel und der letzten großen Fußwanderung bis zur U-Bahnstation, von wo es zurück nach Victoria und im Gatwick Express Richtung Flughafen ging. Beim Einchecken stolperten wir zu unserer Überraschung über die italienische Mountainbikenationalmannschaft und ließen unsere letzten 12,50 Pfund, für ein zweites Frühstück im Wartebereich der Flughalle, in den britischen Kassen klingeln. Denn merke: Wer braucht schon diese Randwährung, wir haben doch einen Euro!?!#$ "Goodbye lovely London", postete ich vergeblich ins worldwideweb. Ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen - die britische Hauptstadt ist immer eine Reise wert und konnte zumindest mich, rein wettertechnisch, noch nie enttäuschen. Bis zum nächsten Besuch hat die Weltmetropole aber noch einige Punkte auf ihrem Maßnahmenplan zu erledigen:
- klimatisierte und optimierte U-Bahnen
- Verlängerung der Baröffnungszeiten um mind. 30%
- Einführung des Euros … oder Dollars
- und ein persönlicher Handschlag der Queen dürfte, bei dem ganzen Gezeter um die Royal-Family, mittlerweile auch drin sein.
Try new things, meet new people
and look beyond
what's right in front of you.
These are the keys to understanding
this amazing world we live in." -Unknown
San José schlug uns noch einmal ins Gesicht. Und zwar am Abreisetag. Mit $29 Flughafengebühren für Administration, Sicherheit und Instandhaltung. Ja was bitteschön soll das denn?! Gibt's für so was in Costa Rica keine Steuerzahler? Und werden wir ausländischen Reisenden vielleicht demnächst auch noch für die Benutzung der Straßenübergänge zur Kasse gebeten? Irgendetwas läuft in Costa Rica falsch. Oder in Deutschland. Die Rechnung geht keines falls auf! San José landet mit sofortiger Wirkung im schwarzen Buch der nicht-mehr-zu-bereisenden Städte weltweit und da hat es bis dato tatsächlich noch kein anderer Ort hineingeschafft. Eine zweifelhafte Auszeichnung, doch nach den vielen Seitenhieben und Untröstlickeiten, bleibt mir keine andere Wahl. San José ist für mich raus!
Auch für Houstons Flughafen hagelte es noch einmal Minuspunkte. Mit umwerfenden $5 ( dafür konnte Houston ja nichts), kämpften wir uns 7 Stunden lang durch den ereignislosen Tag im Transit. Ohne Free WiFi. Wieder mit stundenlangen Sicherheitskontrollen. Überteuertes Duty-Free. Und einem letzten bezahlbaren Sandwich. Euros hatten wir zwar noch in petto, jedoch schlug das Exchange Büro eine unverschämte Gebühr von $8 bei Umtausch drauf. - Ohne uns Leute, da verzichte ich doch lieber auf ein Getränk und eine Zeitschrift und wende mich den kostenfreien Dingen im Leben zu. Schlafen. Schreiben. Leute beobachten. Musik. Inkl. Aussicht auf die Wartungsarbeiter am United Flieger. Zu jeder Zeit erwartete ich auch hierfür eine Zuschaugebühr. Diese bleibt bisher aus.
Nun sind es noch weitere 3 1/2 Stunden bis zum Anschlussflug. Zeit genug um noch einmal die Reise revue passieren zu lassen und ein Schlussfazit zu ziehen.
Mittelamerika ist unter allen gegebenen Umstände mehr als eine Reise wert. Das kleine Verbindungsstück zwischen seinen großen Brüdern Nord- und Südamerika muss sein Licht nicht unter einen Scheffel stellen, sondern kann selbstbewusst mit Geschichte, Kultur, Flora und Fauna vortreten und mit Abenteuerlichkeit, Relax-Oasen, buntem Stadttreiben, herzhaften Köstlichkeiten und fröhlichen Menschen ohne Bedenken prahlen. Sicherheit wird zu großen Teilen vermittelt, jedoch sollte man wie überall nicht leichtsinnig und völlig unbedarft handeln. Sprich: Abends nicht mehr alleine vor die Tür, bzw. das bezahlbare Taxi bei Bedarf zum Transport nutzen. Und sei es nur 2 Blocks weiter. Desweiteren an Grenzübergängen Anweisungen befolgen und sich nicht von Kleintaschendieben über den Tisch ziehen lassen. Und: ein wenig mehr Vertrauen in die Hotelsicherheit haben, dafür weniger Bares und Wertgegenstände mit sich tragen. Was immer gilt: Stets die Tasche im Blick halten und zu keiner Zeit mit Kronjuwelen oder Applegeräten auf offenen Plätzen um sich wedeln. Unauffälligkeit ist eine Gabe während des sicheren Reisens. Und wem diese gegeben ist, der hat schon nur noch die Hälfte zu befürchten. Zu viele Gedanken sollte man sich sowieso nicht machen, nach meinen Empfinden gibt es mehr hilfsbereite Menschen, als Leute, die einem wirklich etwas Böses wollen. Und wenn dann geht es zu großer Wahrscheinlichkeit nur um ihr eigenes Überleben.
Bevor ich völlig abschweife, zurück zum Trip. Für euch zusammen gestellt noch einmal die Top 3 aus sämtlichen Rubriken:
Stadt/Ort
1. Antigua (Guatemala)
2. Grenada (Nicaragua)
3. Monteverde (Costa Rica)
Activity
1. White Water Rafting (La Fortuna, Costa Rica)
2. Vulkanwanderung (Ometepe, Nicaragua)
3. Schnorcheln (Roatan, Honduras)
Getränk
1. Ingwer-Martini (Costa Rica)
2. Emperial Bier (Costa Rica)
3. Rum (aus Guatemala)
Essen
1. Bunte Spezialitäten Platte (Copan, Honduras)
2. Sushi-Schiff (Monteverde, Costa Rica)
3. Quesidilla (von Guatemala bis Costa Rica)
Wenn ich die Tour noch einmal zu tun hätte, so würde ich diese anders herum fahren um als Endstation in das wunderschöne Antigua zu gelangen und dort mit 2-3 Tagen Aufenthalt den Trip ausklingen lassen. Vermutlich würde ich San José auch überhaupt nicht mehr anfliegen, sondern anstatt dessen in Panama City starten und dafür die ausgelassenen Nachbarn El Salvador und Belize mit einbeziehen. Für das Gesamtpaket sollte man sich mind. einen guten Monat Zeit nehmen. Wenn möglich natürlich mehr. Finanztechnisch - was geht - mit Karte bezahlen und ansonsten die lokale Währung abheben.
Die Fakten und Erkenntnisse des Trips zusammen gefasst sind:
1. Die ganze Währungsumtauscherei und das Hin- und Hergewechsel, hat uns so wuschig gemacht, dass wir schon nach wenigen Tagen keinen Überblick mehr über unsere Finanzsituation hatten.
2. Nordeuropäische Haut braucht seine Zeit um sich in mittelamerikanischen Gefilden zu akklimatisieren. Braun wird man als geborenes Bleichgesicht sowieso nicht!
3. Klospülungen funktionieren in Mittelamerika eher gar nicht. Vielleicht sollte man auch vor Einreise einen Lehrgang zur korrekten Benutzung besuchen. Ich jedenfalls bin froh nun kein Klopapier mehr in den nebenstehenden Mülleimer werfen zu müssen.
4. Die Investition der locker leichten und für subtropische Gefilde ausgerichtete North Face Hose hat sich in jeder Hinsicht bezahlt gemacht. Auch für sportliche Aktivitäten und Wassereinsätze lässt sich die Hose durch die praktische 'Zip'-Funktion multifunktional einsetzen.
5. Spanischkenntnisse sind grundsätzlich nie verkehrt und sollten stets bei Möglichkeit zur Erlernung in Erwägung gezogen werden. Schaden tut eine weitere Fremdsprache nie, vor allem, wenn es sich um eine handelt, die ein halber Kontinent spricht.
6. Es gibt Tage, da könntest du ewig weiterreisen und dir die ganze Welt anschauen. Und es gibt Zeiten, in denen du einfach nur nach Hause möchtest.
In diesem Sinne 'Adíos' und 'Hasta luego' - der Lateinamerikanische Kontinent sagt mir immer mehr zu und wird hoffentlich nicht das letzte Mal von mir bereist worden sein. Es gibt noch viel zu sehen und noch viel mehr zu lernen und zu verstehen. Die Welt wächst weiter zusammen und das Bewusstsein für Umwelt und Eco-Freundschaft gewinnt mehr an Bedeutung. Lassen wir uns überraschen wie es weiter geht! Im Augenwinkel lese ich ein Patagonien und zugleich sollte ich unter den oben genannten Punkten vielleicht doch mein Augenmerk auf Europa legen. Eco-friendly zu reisen, beginnt nämlich eigentlich damit, kein Flugzeug mehr zu benutzen! Vamos and never stop exploring! I'm all in ;)
"No matter where life takes you,
wear a smile while you're there." - Unknown
Ich kaufe ein Y und löse Raubüberfall! Freunde der Sicherheit, wer hätte das gedacht. Da reisen wir tagelang durch korrupte Länder, die mit ihrer wöchentlichen Mord- und Überfallrate nur so hausieren gehen, erreichen dann ganz unversehrt den einzigen im Lonely Planet als sicher zu bezeichneten Ort 'San José' (von dem auch unser STA Travel Agent super angetan war) und werden schon in der ersten Nacht passive Zeugen eines Überfalls auf unsere Gruppe!
Doch ganz von vorn. Am Montag erreichten wir die Hauptstadt Costa Ricas 'San José' und wurden zugleich geblendet von Großstadtfeeling, Markenläden, Fast Food Ketten und hupenden Autos. Vermisst hatte ich sie nicht, die Big City, doch allem Anschein nach strahlte sie ein belebtes, zivilisiertes Gefühl von Sicherheit aus. (Wobei ich da grundsätzlich bei Großstädten so meine Vorbehalte habe...) Es sollte die letzte 'Big Night Out' unserer Gruppe werden, da sich anschließend sämtliche Teilnehmer in alle Himmelrichtungen verteilen würden. Neu eingekleidet und mit Kamera, Portmonee und Reisepass ausgerüstet, fuhren wir zunächst in einen edlen Restaurant-Schuppen, der uns mit italienischen Köstlichkeiten und nett angerichteten Cocktails den Abend verfeinerten. Aufgeputscht mit einem heißen Kaffee und wiederum gut gemeinten Tequila, machten wir uns zu Fuß weiter zur Bar/Dance Hall, deren Namen ich leider nicht mehr aus der Erinnerung holen kann. Das uns lieb gewonnene 'Emperial' begleitete uns durch die Nacht und ließ uns zunächst mit Chartmusik vom Band (die kennen hier sogar Gentleman) und anschließend mit einer grandiosen Live-Band, mittelamerikanischer Herkunft und Klangeinflüssen, den letzten gemeinsamen Abend zu einem schönen Abschluss werden lassen. Einzig, die sich in völliger Überzahl befindlichen Ami-Studis, zerstörten das perfekte Abschlussbild mit ihrem übertriebenen cliché-haftigen Getue, wie man es aus all den Teenie-Abschlussball-Hollywoodkrachern kennt. Freunde, die Realität sieht noch schlimmer aus. Fremdschämen ist auch ein Wort. Peinlich würde mir als Adjektiv einfallen.
Wie dem auch sei, wir ignorierten die US-Freaks gekonnt und tanzten zu Santana, Samba-Klängen und "Nossa" the night away. Pö á pö verließen Teile unserer Gruppe das Etablissement, da so mancher einen Flug am nächsten frühen Morgen zu catchen hatte. Um 01:30 Uhr entschied ich mich durch eine innere Eingebung oder einfach aus Sorge um die Kanadierin, die alleine zurück ins Hotel wollte, ebenfalls die Zelte abzureisen und die Tanzveranstaltung zu verlassen. Weise Entscheidung. Wie sich am nächsten Morgen zeigen sollte. Hätte ich auch nur den Hauch einer Vorahnung zu den kommenden Vorfällen gehabt, so hätte ich keine halbe Stunde mit den stressigen Taxifahrern über den eigentlich witzlosen Fahrtpreis lamentiert. Aber irgendwie fand ich Gefallen daran die Mittelamerikaner mit ihren eigenen Waffen zu konfrontieren. Schlussendlich bezahlten die Kanadierin und ich doch unsere $4 und erreichten safe & sound unser Hotel, welches ich glücklicherweise Stunden zuvor als Gedankenstütze abfotografiert hatte.
Eine Stunde später. Gleicher Ort. Anderes Geschehen. Unser Tourguide Alonzo, die andere Kanadierin, Australierin und die beiden Engländerinnen hocken noch gemeinsam vorm Hotel. Gelächter. Bilder. Spaß. Aus dem Nichts: zwei bewaffnete Typen. Schubsen die Engländerin. Entreißen die Tasche. Geld. Karten. Kamera. Alle Bilder. Die Mädels flüchten ins Hotel. Alonzo hinter den Räubern hinterher. Schlägerei. Fäuste. Flucht. Die Mistkerle entkommen. Alonzo bleibt liegen. Mit blauer Lippe. Schwein gehabt.
Die Ereignisse der Montagnacht beschäftigten uns noch die restlich zu verbleibenden Tage in San José und so wirklich verlassen wollte das später bezogene Hostel niemand. San José enttäuschte einfach auf ganzer Linie. Regen. Abgase. Lärm. Kein schönes Stadtbild. Traditionelle Märkte - nicht auffindbar. Bezahlbare Museen - Fehlanzeige. Finanziell überhaupt - völlig überteuert. Die täglich weniger werdenden Reisekompagnons, welche Stück für Stück das Hostel verließen, machten die Sache auch nicht besser. Für San José hagelte es weiter Minuspunkte, als wir von einem plötzlichen Regensturm mitten in der Stadt überrascht wurden. Ich war fertig mit dieser Metropole! Nein, hier muss ich unter keinen Umständen noch einmal hin.
Trotz alledem kann ich drei positive Dinge dieser Möchtegern-City abgewinnen:
1. El Patio del Balmoral - Ein herrliches Restaurant inmitten der Stadt. Freundliche Bedienung. Nette Atmosphäre. Grandiose Küche. Funktionierende Klospülung.
2. Manu - Ein Handmade-Laden abseits der Mainstreet. Brauchbare Souvenire. Handgemacht aus Costa Rica. Bezahlbar. Fairtrade. Wissenvermittelndes Personal.
3. Der International Airport - der Flughafen, welcher uns aus diesem Loch über Houston nach Hause manövrieren wird. Dank an dieser Stelle schon mal!
Meine abschließendes Fazit für San José lautet: Als Durchreise-Ort oder Anflugspunkt kann diese Stadt gerne für eine Nacht ohne abendlichen Ausgang genutzt werden, ansonsten empfehle ich diese mittelamerikanische Metropole weitläufig zu umfahren. Wirklich fündig wird man hier tatsächlich nicht und Großstadtfeeling mit angemessener Sicherheit können andere besser. Costa Rica hat so viel mehr zu bieten als seine Hauptstadt vermittelt.
Liebe Costa Ricaner, bleibt bei Natur pur und eurem Öko-Weltverbesserungstrip. Da bin ich voll bei euch!














