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Belgium at its best!

Do you have to get worried when first your best friend and then your travel mate from Belgium drinks you under the table? Well, if you’re still alive then not.

It all started on a spontaneous night out on Thursday when we hit the local Volksfest for "a few beers". After several sparkling drinks, something similar to Altschuss and way too many Klopfers the night ended up not only legendary, but with the worst headache ever. But there was no time for complaining, since I was supposed to travel 400 kilometers by car the other day for visiting my travel mate Chris in Belgium. To be more specific: Gent. With round about 5-6 painkillers, tons of coffee and a disgusting Red Bull I finally made it to Gent after 7 hours of driving, including 2,5 hours traffic jam in good old Brussel.

After an exhausting journey and the internal note on my mind "no more alcohol" I got welcomed by Chris, his dog Nina and a big glass of Belgium beer. And just to tell you this: Belgium beer is not = beer beer, it's THE beer. 8,5 % - Duvel beer, also known as "from the devil". Well, Cheers! After this warm welcome and a look around in Chris really nice guest house, we directly hit the road by bike and cycled to the city center. And to tell you this straight away: Gent is not only another destination on my list, it became one of my favourite cities I've ever been to. It just offers everything you're looking for. Little canals like in Amsterdam, a bike-friendly town, lights everywhere at night, bars, live music and a city panorama like on a film set. Many young and nice people, flowers, good food and the list goes on. We spend the night exploring this unique city, listening to live music and having the best burger in town. - Just perfect!

The transportation in Gent is mostly by bike and so we cycled the other days of course as well, taking the scenic routes along the water, big cathedrals and sheep’s who were eating the grass of Gent. Chris also gave me the opportunity to have local food from Belgium and so I tried the "Gentse Waterzooi" which is basically a chicken soup and also the "Stoverij" that is very similar to Gulasch just without Paprika und Wine, but therefore cooked in beer. Oh beer.
For sure we went out for another pub crawl on Saturday again, since Chris had to offer me round about 300 bars and pubs. We finally decided for a jazz bar with various types of Belgium beer. I went for the "Karmeliet", which is voted for the best beer in the world for all time. I won't tell you anything else.

The last stop of our pub crawl ended up in in a very small and unique Schnaps-Bar. Clear stuff.  49 percent. I thought this would be my end. But as a German you have at least to accept the challenge before giving up to a Belgium ;-) 4 Schnaps later I acknowledged Chris as the winner.
On Sunday we cycled one more time to the city center for a stroll at the wonderful markets. Nice music everywhere, good atmosphere, sunny weather and Champagne + Oysters for brunch. What a classic Sunday when you live in a city.

At the end I left Gent with the promise to come back. It's a pity that this wonderful town is not very well known. But on the other hand, it's still a secret spot and not a touristic trap. Hope it stays like that :)

 













Münchner Freiheit und 1x Polizeistation Paris, bitte!

"Bienvenue à Paris!" lachte uns die Polizeibeamtin mit rollenden Augen zu, als wir unsere Anzeige wegen Sachbeschädigung am Firmenwagen zu Protokoll und dabei den Ort des Geschehens bekannt gaben. "Avenue de Stalingrad? - Ein heißes Pflaster, haltet euch da zukünftig besser fern." "Aber da ist unsere Hotel?!" "Na, dann mag euch euer Chef wohl nicht so gern."

Ich war froh, dass meine Kollegin den französisch sprechenden Teil übernahm, um alle Einzelheiten zu unserem Fall in Paris zu erläutern. Wir saßen in einem Wartezimmer, im Hochsicherheitstrakt einer Polizeistation, die mehr einem sozialen Brennpunkt für Suchthilfe glich, als einem Ort für Sicherheit und Ordnung. Und das nur, weil irgend so ein Depp einen Stein in unser Beifahrerfenster geworfen und für einen unmöglichen Scherbenhaufen in unserem Auto gesorgt hatte. Der unerwartete Zwischenfall auf unserer Geschäftsreise nach Paris, durchkreuzte meine Pläne für das im Anschluss stattfindende Wochenende in München, so dass ich gezwungen war mein ganzes Zeitmanagement auf den Kopf zu stellen. Die Polizei in Paris nimmt Anzeigen nur auf Termin an und so blieb uns nichts anderes übrig als den Aufenthalt in Frankreich um einige Stunden zu verlängern. Am Donnerstag um 19 Uhr verließen wir endlich Paris, mit einem zusammengeflickten Beifahrerfenster und ein paar restlichen Scherben im Handschuhfach. Nach einer kurzen Nacht auf halber Strecke in Mons (Belgien), kehrten wir auf gute, deutsche Autobahnen zurück. Das Plexiglas und Panzertape, das uns bei 150km/h vor Wind und Wetter schützte, machte nur bis Eschweiler mit und versagte anschließend seine Dienste. Nur durch halbstündliches Nachjustieren des Klebebandes packten wir es überhaupt bis in heimische Gefilde. Ich hatte bis dato schon 2 Stunden für meine geplante Abreise nach München verloren und korrigierte meine Ankunftszeit auf 20 Uhr. Meine Gastgeber in München (Saskia und Maren, auch bekannt als Marinegirls und Campinggefährten aus Südafrika) stellten derweil schon mal den Wein kalt und kalkulierten mit "dem Schlimmsten". Was ich bis dahin nämlich auch nicht auf dem Schirm hatte, war der Schulferienbeginn in Baden-Württemberg und Bayern. Ein kleines Detail am Rande, was für eine Stau-Gesamtlänge von 7.000 Kilometern innerhalb Deutschlands sorgen sollte. Bis zur Grenze Hessens passierte ich ohne Probleme und traf an der Autobahnraststätte "Wertheim-Village" meinen Bruder, der aus der entgegen gesetzten Richtung anreiste. Wir tauschten aktuelle Verkehrsbehinderungen aus und nur wenige Minuten später konnte ich Teilhaberin der Stau-Orgie Süddeutschlands werden. Mit einer Verspätung von 4 Stunden erreichte ich völlig erschöpft München und mein Domizil für die kommenden zwei Nächte. Lediglich 125 Treppenstufen, bis in den allerletzten Stock des Anwesens, trennten mich von einem endgültigen Ziel. Die Münchner Mädels nahmen mich mit einem guten Glas Wein in Empfang, den ich nach den vergangenen 28 Stunden Torturen, bitter nötig hatte und wir erzählten noch bis tief in die Nacht bis ich todmüde in mein Bett fiel.

Am nächsten Morgen wurde ich mit einem bayerischen Frühstück, in Form von Weißwürsten und Brezen, geweckt. Auch Kaffee und Orangensaft begrüßten mich freundlich am gedeckten Tisch. Dankenswerterweise übersprangen Saskia und Maren die Touri-Tour durch München mit mir und wir setzten uns direkt in die S-Bahn um 45 Kilometer hinaus zum Ammersee zu kutschieren. Erinnerungen zu Südafrika wurden ausgetauscht, bis wir unser erstes Hacker-Pschorr Radler entgegen und an der Promenade des Ammersees einnahmen. Die Sonne brutzelte auf uns in hinab und der kilometerweite Ausblick auf den drittgrößten Sees Bayerns ließ mit einem Mal alle Strapazen vergessen. Mit einem Gösser to-go setzten wir uns in ein solarbetriebenes Boot und tuckerten eine Stunde und nicht Sonnencreme-eingeschmiert über den ansehnlichen See. Den Teil mit der Sonnencreme sollte ich zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt bekommen. Nach der Wellness-Phase auf dem Wasser folgte ein Activity Punkt. Hinauf zum Kloster Andechs! Im strammen Marsch durch idyllische Waldwege, entlang eines Wasserfalls und bergauf mehrerer Treppen, erreichten wir die katholische Einrichtung und belohnten unsere sportliche Leistung mit einem Andechs-Radler. Für den Rückweg wollten wir Fuchs sein und wählten den Bus, erhielten unsere Retourkutsche jedoch bereits nach wenigen Minuten. Eine zehnköpfige Berliner Wandertruppe, schallte stimmgewaltig und mit bestem Akzent durch das Transportmobil und beschallte nicht nur die Insassen, sondern sicherlich auch alles außerhalb der Fensterscheiben. Die ohrenbetäubende Anstrengung trieb den Busfahrer wiederrum zu einem rasanten Fahrstil und denkwürdigen Fahrmanövern, sodass wir das Gefährt drei Stationen vor eigentlichem Ziel sicherheitshalber verließen. An der Strandpromenade des Ammersees wurde uns neben einer gut geschärften Vulkan-Bratwurst ein "Seekampf" geboten, bei dem sich jeweils zwei Personen auf einem Boot mit Blanke platzieren und mit einer Stange versuchen gegenseitig hinunterzuwerfen. Klingt komisch. Ist auch so.

Gegen 18 Uhr erreichten wir wieder den Münchner Stadtkern und kehrten nach einer kurzen Erfrischungsphase in einer nahe gelegenen Bar ein, die mit Happy Hour Cocktails warb. Die fruchtigen Endgetränke schlugen im Schein der untergehenden Sonne zwar voll rein, doch ließ die Bedienung in diesem Etablissement zu wünschen übrig. Eine Frau mit Zähnen auf den Haaren beachtete uns zunächst gar nicht und warf uns dann patzig die Cocktailkarten vor die Füße. Ihre eigenwilligen Kommentare und Anmerkungen zu unser Bestellung, sowie das nie präsent sein an unserem Tischbereich, forderte ihr Trinkgeld und eine Nichtweiterempfehlung des Lokals. Was ein ungewöhnlich unfreundlicher Schuppen im eigentlich so herzlichen Bayern! Wir setzten unsere Reise in die Innenstadt fort, wo uns in der Residenz und drum herum das Münchner Weinfest mit Livemusik und einem Diamant dunkelblau, schimmerten Himmel geboten wurde. Der trockene Weißburgunder, in Verbindung mit einem klassischen Flammkuchen, setzte das Krönchen für den gelungenen Tag auf. Im Klang von Weingläsern und Fröhlichkeit machten wir uns zum Ende des Abends auf den Heimweg, verfluchten noch einmal die 125 Treppenstufen und lachten über mein Mr. Crab-Erscheinungsbild, welches ich der nicht eingesetzten Sonnencreme zu verdanken hatte.

Am nächsten Morgen noch einmal Brezen und Weißwürste zum Abschied. Die Zeit in München war kurz, doch dank der hervorragenden Wetterbedingungen und einem vielfältigen Programm, sowie der Freude des Wiedersehens, ein gelungenes und schönes Wochenende, das sich trotz der vorhergehenden Strapazen gelohnt hat. München ist immer eine Reise wert! Vielen Dank meine lieben Marine-Girls, Saskia und Maren :)







London Calling

Über Pfingsten (30.Mai - 01. Juni) stand London auf dem Reiseplan. Eine außergewöhnliche Route, die zunächst mit dem Auto von Deutschland nach Belgien führte. In Liege angkekommen, transportierte uns am darauf folgenenden Tag die Regionalnbahn nach Brüssel, wo es erst mal lecker Waffeln zum Frühstück gab. Wenige Minuten und Sicherheitskontrollen später saßen wir dann im "Eurostar", welcher uns innerhalb von 2 Stunden durch den Eurotunnel nach London brachte. Hier konnte der geplanten Contiki-Reunion nichts mehr im Weg stehen. Am St Pancras Bahnhof begrüßten uns Sandra und Paul, die wir in Australien kennen gelernt hatten. Unterkunft für die nächsten zwei Nächte: Schweden WG, selbstverständlich im IKEA-Stil. Sehr schön, sehr schön... Mit unserer perfekt organisierten Stadtführerin Sandra konnten wir die folgende Tage sämtliche Sehenswürdigkeiten und Plätze Londons bestaunen und besichtigen. London Eye, Big Ben, Palace of Westminster, Buckingham Palace, Parks, Märkte Madam Tussauds, Tower Bridge um nur einiges zu nennen...
Das Nachtleben Londons fand freudiger weise in unmittelbarer Nähe unserer Unterkunft statt, sodass wir auch hier einen kleinen Einblick bekommen konnten.
Essensmäßig ist natürlich die indische Küche zu empfehlen. Aber auch die extravagante Pizza "Sydney" und das obligatorische letzte Mahl im Hard Rock Cafe waren nicht zu verachten. Montag Spätnachmittag mussten wir dann leider zurück. London -> Brüssel - > Liege, wo ich mich dann auch von meinem belgischen Freund Jonathan verabschieden musste und die Heimreise nach Deutschland antratt. But we're coming back, London <3