An alle vom-Aufstieg-Träumer und Finanzminister, an alle Wedding-Planner, Gartenfreunde und Wohnsitzverschönerer, an all die Arbeitsplan-Anleger, Kampagnen-Planer, Produktgruppenverfechter und Lizenzspezialisten, an alle 16:30-Einhalter, Grillmaster und Bierzeitfreunde, an all euch Blogleser, Familienbanden und Milchmix-Liebhaber - macht erst mal ohne uns weiter - wir sind raus!
juli
Es ist soweit! Die Reise in unbekannte Gefilde beginnt mit dem heutigen Tag. Vor uns liegen ca. 24.300 Flugkilometer, 2.054 Kilometer durch Vietnam mit Bus und Zug, 6 aufregende Orte, tropisches Wechselklima und eine Sprache, die wir weder sprechen, verstehen noch lesen können. Doch die Aussichten sind vielsprechend! Trotz des eher nicht vorhandenen touristischen Bekanntheitsgrades dieses Landes, konnten uns die wenigen Vietnam-Kenner in die Faszination dieses Alternativ-Reiselandes ziehen. Es ist von einer "unbeschreiblichen Schönheit der Landschaft" die Rede, "eine Hochburg des kulinarischen Genusses" und "eines der nettesten und glücklichsten Völker dieser Erde". Wir werden dies nun selbst testen und erleben. Vielleicht gelingt es uns sogar den zu vernehmenden Vorbehalt gegen dieses Land zu relativieren und den ein oder anderen Skeptiker zu überzeugen. Wie dem auch sei, die Backpacks sind gepackt und es gibt kein zurück! Auf nach Vietnam!
An alle vom-Aufstieg-Träumer und Finanzminister, an alle Wedding-Planner, Gartenfreunde und Wohnsitzverschönerer, an all die Arbeitsplan-Anleger, Kampagnen-Planer, Produktgruppenverfechter und Lizenzspezialisten, an alle 16:30-Einhalter, Grillmaster und Bierzeitfreunde, an all euch Blogleser, Familienbanden und Milchmix-Liebhaber - macht erst mal ohne uns weiter - wir sind raus!
An alle vom-Aufstieg-Träumer und Finanzminister, an alle Wedding-Planner, Gartenfreunde und Wohnsitzverschönerer, an all die Arbeitsplan-Anleger, Kampagnen-Planer, Produktgruppenverfechter und Lizenzspezialisten, an alle 16:30-Einhalter, Grillmaster und Bierzeitfreunde, an all euch Blogleser, Familienbanden und Milchmix-Liebhaber - macht erst mal ohne uns weiter - wir sind raus!
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juli
Als sich vor mir Flüssigkeitsbehälter von Lichtschutzfaktor 50, Fußspray und NoBite Mosquito Schutz aufbäumen, gerate ich erstmals ins Wanken. Wo wollte ich eigentlich noch mal hin?
Unterdessen öffnet mein Bruder seinen großen MacGyver Gedächtniskoffer und offerierte mir weitere nützliche Tools, die ich sonst nur aus Überlebenstrainings und Survival-Camp Sendungen kenne. Eine Handvoll Streichholzbriefe, eine olivgrüne Rettungsdecke, Mosquitonetz, Karabiner und einen CamelBak Hydrationsrucksack werden mir nach der Reihe übergeben. Erst als er das Buschmesser als must-have Accessoire präsentiert, lehne ich dankend ab und sichte die neuen Errungenschaften.
"Mit diesem Survival-Paket solltest du für die nächsten Wochen gerüstet sein." Ich nicke dankend ab und stelle mir gedanklich die Frage wofür ich wohl diese Karibinerhaken verwenden soll und ob dieses schlecht riechende Mosquitonetz nicht doch nur unhandlicher Ballast ist.
Mein Bruder gräbt derweil eine Schachtel Ohropax aus seiner Tasche und empfiehlt mir doch wenigstens mein Schweizer Taschenmesser mitzunehmen. Ich stimme irgendwann zu und lege des Weiteren ein Erste-Hilfe Set von DocCheck und meine kleine feine Mini-Reiseapotheke, bestehend aus Thomapyrin und IBU-Tabletten hinzu. "Meinst du das reicht?" textet mir löön, die mich mit Apotheken-Latein wie "Lopedium", "Paracetamol" und "Bepanthem" konfrontiert. "Die Apotheke hat schon genug an uns verdient! - Das hätte es ruhig mal als free-give-away zu den 20 Impfstoffen dazu geben können!" merke ich entrüstet an. "Und überhaupt, in Vietnam gibt es bestimmt auch medizinische Grundversorgung!"
Stille.
"Ok, nein. Ich besorge das Zeug."
Mein Bruder hat unterdessen seine restliche Biwak-Ausrüstung beieinander gepackt und macht sich wieder auf die Heimreise, jedoch nicht ohne das Versprechen mir bis Ende der Woche weitere Gebirgsjägerutensilien zukommen zu lassen.
Mit großen Augen stehe ich nun vor dem ganzen Sammelsurium und frage mich auf was für ein Unterfangen ich mich da wieder einlasse.
Malaria- und Gelbfieber bedrohtes Gebiet. Konstante Monsun- und Taifungefahr. Sozialistischer Staat mit blutiger Vergangenheit. Ein Land voll mit Blindgängern, Landminen und dioxinhaltigen Herbiziden.
Egal,- das Leben ist ein Abenteuer und wir wagen es! Auf ins Unbekannte, denn normal kann ja jeder! :)
Unterdessen öffnet mein Bruder seinen großen MacGyver Gedächtniskoffer und offerierte mir weitere nützliche Tools, die ich sonst nur aus Überlebenstrainings und Survival-Camp Sendungen kenne. Eine Handvoll Streichholzbriefe, eine olivgrüne Rettungsdecke, Mosquitonetz, Karabiner und einen CamelBak Hydrationsrucksack werden mir nach der Reihe übergeben. Erst als er das Buschmesser als must-have Accessoire präsentiert, lehne ich dankend ab und sichte die neuen Errungenschaften.
"Mit diesem Survival-Paket solltest du für die nächsten Wochen gerüstet sein." Ich nicke dankend ab und stelle mir gedanklich die Frage wofür ich wohl diese Karibinerhaken verwenden soll und ob dieses schlecht riechende Mosquitonetz nicht doch nur unhandlicher Ballast ist.
Mein Bruder gräbt derweil eine Schachtel Ohropax aus seiner Tasche und empfiehlt mir doch wenigstens mein Schweizer Taschenmesser mitzunehmen. Ich stimme irgendwann zu und lege des Weiteren ein Erste-Hilfe Set von DocCheck und meine kleine feine Mini-Reiseapotheke, bestehend aus Thomapyrin und IBU-Tabletten hinzu. "Meinst du das reicht?" textet mir löön, die mich mit Apotheken-Latein wie "Lopedium", "Paracetamol" und "Bepanthem" konfrontiert. "Die Apotheke hat schon genug an uns verdient! - Das hätte es ruhig mal als free-give-away zu den 20 Impfstoffen dazu geben können!" merke ich entrüstet an. "Und überhaupt, in Vietnam gibt es bestimmt auch medizinische Grundversorgung!"
Stille.
"Ok, nein. Ich besorge das Zeug."
Mein Bruder hat unterdessen seine restliche Biwak-Ausrüstung beieinander gepackt und macht sich wieder auf die Heimreise, jedoch nicht ohne das Versprechen mir bis Ende der Woche weitere Gebirgsjägerutensilien zukommen zu lassen.
Mit großen Augen stehe ich nun vor dem ganzen Sammelsurium und frage mich auf was für ein Unterfangen ich mich da wieder einlasse.
Malaria- und Gelbfieber bedrohtes Gebiet. Konstante Monsun- und Taifungefahr. Sozialistischer Staat mit blutiger Vergangenheit. Ein Land voll mit Blindgängern, Landminen und dioxinhaltigen Herbiziden.
Egal,- das Leben ist ein Abenteuer und wir wagen es! Auf ins Unbekannte, denn normal kann ja jeder! :)
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juli
// Gastbeitrag von löön alias Eileen, die mit mir durch Vietnam touren wird.
„…ehm, Juli? Gibt’s da irgendwie ein System beim Backpack packen? Ich hab mit so einem Teil noch nie Urlaub gemacht!“. Nach meinen Strand- und Erholungsurlauben in den vergangenen Jahren, ließ ich mir für den Aktivurlaub in Vietnam zu einem Backpack durch Globetrotter Hecker raten, die schon mehrere solcher Reisen auf ihrer Weltkarte zu verzeichnen hat. Seit der Schweden-Rundreise letztes Jahr bin ich nun auch endlich auf den Geschmack gekommen und will mir in den nächsten Jahren die Welt ein bisschen weitläufiger ansehen - über Strandurlaube können wir dann vielleicht in 10 Jahren wieder sprechen :) .
„Oh man Löön, wo geht die Zeit nur hin? Man kommt ja zu nix! Nur noch 21 Tage und wir haben uns noch keinerlei Gedanken über vietnamspezifische Packutensilien gemacht! Ich seh‘ uns schon völlig überraschend und unvorbereitet im Flieger sitzen…“, so Juli vor ein paar Tagen nach einem stressigen Arbeitstag und vollgepackten Programm nach Feierabend. Nun ja, die vierwöchige Impfsession haben wir nun kürzlich über die Bühne gebracht und sind zumindest gesundheitsprophylaktisch bestens auf Vietnam vorbereitet. Danke an dieser Stelle an Becks für das Rund-um-Sorglos-Paket!
Derweil durchforste ich das Internet und mache mich über den vietnamesischen Dong, den Währungsumtausch und seinen Wechselkurs schlau (1 Euro ~ 23.500 Dong O_o). Bei den meisten Banken hierzudorfe kann man good old Euro weder in VND umtauschen noch bestellen und es wird dazu geraten, die Landeswährung direkt vor Ort an Geldautomaten via VISA abzuheben.
Die Fragen häufen sich und ich lande gedanklich wieder bei diesem aus überwiegend Reißverschlüssen und Gurten bestehendem Stück Nylon, der noch in der Ecke stehend darauf wartet, bis zum Rand vollgepackt zu werden… rollt man die Klamotten besser oder faltet sie sorgfältig wie im Kleiderschrank? Zerknittert das nicht alles in so einem Riesenrucksack? Just finde ich mich in den Weiten des Internets, der Google Suchfunktion und zahlreichen Blogs von Urlaubern wieder, die mit Gleichgesinnten Pack- und Checklisten teilen und ihnen ihre Tipps & Tricks offerieren. Und wie war das gleich noch mit dieser „Activewear“? Juli ist mir da wohl einige Längen voraus, was Kleidungsstücke im favorisierten „Zip“-Modus angeht und wird mich außerdem in den nächsten Tagen sicher noch in Sachen Reisegepäckaufbewahrung anlernen :) .
Zu guter Letzt noch ein Blick auf die aktuelle Wetterlage: was zeigen eigentlich die Thermometer in diesen Tagen in Saigon (Süden) oder Hanoi (Norden) an? Ein Besuch auf wetter.de verrät: Saigon meldet derzeit sonnige 34°C und im Norden Vietnams ist’s heiter bis wolkig bei 29°C. Ob wir unter den Bedingungen überhaupt noch anzippen müssen :)?
„…ehm, Juli? Gibt’s da irgendwie ein System beim Backpack packen? Ich hab mit so einem Teil noch nie Urlaub gemacht!“. Nach meinen Strand- und Erholungsurlauben in den vergangenen Jahren, ließ ich mir für den Aktivurlaub in Vietnam zu einem Backpack durch Globetrotter Hecker raten, die schon mehrere solcher Reisen auf ihrer Weltkarte zu verzeichnen hat. Seit der Schweden-Rundreise letztes Jahr bin ich nun auch endlich auf den Geschmack gekommen und will mir in den nächsten Jahren die Welt ein bisschen weitläufiger ansehen - über Strandurlaube können wir dann vielleicht in 10 Jahren wieder sprechen :) .
„Oh man Löön, wo geht die Zeit nur hin? Man kommt ja zu nix! Nur noch 21 Tage und wir haben uns noch keinerlei Gedanken über vietnamspezifische Packutensilien gemacht! Ich seh‘ uns schon völlig überraschend und unvorbereitet im Flieger sitzen…“, so Juli vor ein paar Tagen nach einem stressigen Arbeitstag und vollgepackten Programm nach Feierabend. Nun ja, die vierwöchige Impfsession haben wir nun kürzlich über die Bühne gebracht und sind zumindest gesundheitsprophylaktisch bestens auf Vietnam vorbereitet. Danke an dieser Stelle an Becks für das Rund-um-Sorglos-Paket!
Derweil durchforste ich das Internet und mache mich über den vietnamesischen Dong, den Währungsumtausch und seinen Wechselkurs schlau (1 Euro ~ 23.500 Dong O_o). Bei den meisten Banken hierzudorfe kann man good old Euro weder in VND umtauschen noch bestellen und es wird dazu geraten, die Landeswährung direkt vor Ort an Geldautomaten via VISA abzuheben.
Die Fragen häufen sich und ich lande gedanklich wieder bei diesem aus überwiegend Reißverschlüssen und Gurten bestehendem Stück Nylon, der noch in der Ecke stehend darauf wartet, bis zum Rand vollgepackt zu werden… rollt man die Klamotten besser oder faltet sie sorgfältig wie im Kleiderschrank? Zerknittert das nicht alles in so einem Riesenrucksack? Just finde ich mich in den Weiten des Internets, der Google Suchfunktion und zahlreichen Blogs von Urlaubern wieder, die mit Gleichgesinnten Pack- und Checklisten teilen und ihnen ihre Tipps & Tricks offerieren. Und wie war das gleich noch mit dieser „Activewear“? Juli ist mir da wohl einige Längen voraus, was Kleidungsstücke im favorisierten „Zip“-Modus angeht und wird mich außerdem in den nächsten Tagen sicher noch in Sachen Reisegepäckaufbewahrung anlernen :) .
Zu guter Letzt noch ein Blick auf die aktuelle Wetterlage: was zeigen eigentlich die Thermometer in diesen Tagen in Saigon (Süden) oder Hanoi (Norden) an? Ein Besuch auf wetter.de verrät: Saigon meldet derzeit sonnige 34°C und im Norden Vietnams ist’s heiter bis wolkig bei 29°C. Ob wir unter den Bedingungen überhaupt noch anzippen müssen :)?
Bild Credit: Die Bilder entstammen der Zeitschrift Brigitte, sowie dem Travelmagazin travelworks.de
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juli
Flugzeugabsturz in den Alpen. 150 Tote. Ich lese von einer Schulklasse und 2
Lehrerinnen, die im Flieger saßen. Von einer Journalistin, die diesen Flug
gebucht, sich aber kurzfristig für eine Maschine später entschieden hatte. Von
einer 33-jährigen Opernsängerin, die mit Ehemann und Baby an Bord war. Und dann
lese ich den Beitrag einer Reisebekannten, die selbst Flugbegleiterin ist:
Meine Gedanken sind bei den Angehörigen dieses Unglücks. Es ist
unvorstellbar, lähmend und unfassbar, wenn ein geliebter Mensch so plötzlich
und tragisch aus dem Leben verschwindet. Ausnahmesituation.
Und es zeigt uns einmal mehr, wie wenig Einfluss wir auf das haben was passiert. Wie dankbar wir für jeden Tag sein können. Und dass es nicht nur eine lapidare Phrase ist, wenn wir einen "sicheren Flug", eine "gute Fahrt" oder ein "Pass auf dich auf" wünschen. Es bedeutet so viel mehr.
In diesem Sinne, euch allen eine gute Reise und passt auf euch auf.
This is why "have a safe flight" means so much.
You might lose your loved ones in just a minute."
Und es zeigt uns einmal mehr, wie wenig Einfluss wir auf das haben was passiert. Wie dankbar wir für jeden Tag sein können. Und dass es nicht nur eine lapidare Phrase ist, wenn wir einen "sicheren Flug", eine "gute Fahrt" oder ein "Pass auf dich auf" wünschen. Es bedeutet so viel mehr.
In diesem Sinne, euch allen eine gute Reise und passt auf euch auf.
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juli
"Ihr seid doch verrückt!" entgegnete uns raphi, als wir ihn in unser altbewährten Stammkneipe, am Bistrotisch mit Archivfunktion, über unsere Reisepläne in Kenntnis setzten. löön und ich schauten uns zugleich grinsend an, hatten wir dieses Statement bereits mehrfach in diversen Ausformulierungen als erste Reaktion auf unser exotisches Reiseziel vernommen. Kein Wunder, kennt man hierzulande Vietnam lediglich aus Antikriegsfilmen wie "Full Metal Jacket", "Die durch die Hölle gehen" und "Apokalypse Now". Auch nach diversen Recherchearbeiten konnte ich keinen Kinokracher des Genres Liebesdrama, Animationsfilm oder Popcornunterhaltung ausfindig machen, welcher über Vietnam handelt oder sich in diesem Land zuträgt. Eine Erkenntnis die raphi nicht viel glücklicher stimmte und ihn dazu veranlasste uns noch mal ins Gewissen zu reden. Doch auch seine Alternativvorschläge den Südostasientrip gegen einen Skiurlaub in europäischen Gebirgsgefilden einzutauschen oder altbewährte Inselgruppen im Mittelmeer oder Atlantik anzusteuern konnte uns nicht umstimmen. "raphi, wir haben doch jetzt schon die erste Ration Impfstoffe intus, die müssen sich doch jetzt auch mal bezahlt machen." erwiderte ich. "Außerdem müssen viel mehr Grenzen überschritten und große Unbekannte erkundet werden. Wer weiß denn schon was uns da draußen noch alles erwartet und was für Abenteuer uns noch so bevor stehen. Explore and discover! Es ist deine kleine feine Welt :)
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juli
Dass der März rote Zahlen schreiben
würde, war uns bereits bewusst. Dass wir uns jedoch in den finanziellen Ruin
stürzen würden, war uns ist bis dato noch unklar. Im Schnappatmungszustand
nahmen wird den Apotheken-Beleg zur Kenntnis und suchten vergebens nach eines
vermeintlich falsch gesetzten Kommazeichens. Doch als auch die digitale
Kassenanzeige den Betrag von 186,19 € in neon-grünen Blocksatzzeichen
präsentierte, bestätigte sich die ungeahnte Kostenfalle. "Du lieber
Himmel!" Zugleich recherchierten wir auf tropenberatung.de, ob dies denn
alles rechtens und solch Impfeingreifen überhaupt notwendens ist. Doch auch hier
bestätigten sich unsere größten Befürchtungen.
Als letzten Hoffnungshalm klammerten wir uns an die gute alte Krankenkasse. löön konnte hierbei sofortige Erfolge erzielen und bekam von ihrer technisch versierten KK sogleich die frohe Kunde alle anfallenden Impfkosten ersetzt zu bekommen. Jedoch stellte sich meine KK quer, was mich dazu bewog ein freundliches Schreiben aufzusetzen. Ich merke kurz an, dass dieses Schreiben von meiner Korrekturleserin sogleich ad acta gelegt wurde und ich zu einem sachlichen und fordernden Schriftstück beraten wurde.
Ich möchte meinen Ursprungstext, euch lieben Lesern, jedoch nicht vor enthalten:
Sehr geehrtes KK-Team,
gerne würde ich ihnen kurz mein Anliegen vortragen, denn Sie haben bestimmt eine Menge dieser Formalitäten auf dem Tisch liegen und nicht viel Zeit, dass alles ab zu arbeiten. Wie Sie anhand meiner Unterlagen vielleicht schon erkennen konnten, möchte ich dieses Jahr nach Vietnam verreisen. Und da ich nicht blauäugig diese Reise antreten wollte um womöglich eine schlimme Infektionskrankheit mit nach Deutschland einzuschleppen, die am Ende noch für viel Geld in guten, jedoch teuren Krankhäusern unseres Landes behandelt werden muss, habe ich meinen Hausarzt aufgesucht, der mir die empfohlenen Impfungen Typhus, Tollwut und japan. Enzephalities ans Herz legte. Nun möchten Sie vielleicht schon vorab Veto einlegen: „Moment! Da fehlt aber doch die ganze Hepatitis Reihe“ – Keine Sorge, diese habe ich schon aus eigener Tasche bezahlt, als ich nach Peru gereist bin.
Da ich dieses Mal aber wirklich etwas überrascht über den recht hohen Betrag im Angesicht von 14 Tagen Reise bin, ersuche ich hiermit Ihre Unterstützung die Hälfte dieses überdimensionalen Kostenpunktes zu übernehmen. Dies würde ich mich wirklich sehr erfreuen, bin ich doch eine langjähriger Kundin ihres Unternehmen und mit unserer geschäftlichen Beziehung auch immer sehr zufrieden gewesen. Gerne möchte ich mich auch erkenntlich zeigen und Ihnen eine Postkarte aus Vietnam zusenden und in meinem Reiseblog, der immer gern gelesen wird, positiv über meine Krankenkasse berichten (Social Media Werbung, Sie wissen schon ;-)).
Über eine positive Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden und verbleibe mit besten Grüßen!
Als letzten Hoffnungshalm klammerten wir uns an die gute alte Krankenkasse. löön konnte hierbei sofortige Erfolge erzielen und bekam von ihrer technisch versierten KK sogleich die frohe Kunde alle anfallenden Impfkosten ersetzt zu bekommen. Jedoch stellte sich meine KK quer, was mich dazu bewog ein freundliches Schreiben aufzusetzen. Ich merke kurz an, dass dieses Schreiben von meiner Korrekturleserin sogleich ad acta gelegt wurde und ich zu einem sachlichen und fordernden Schriftstück beraten wurde.
Ich möchte meinen Ursprungstext, euch lieben Lesern, jedoch nicht vor enthalten:
Sehr geehrtes KK-Team,
gerne würde ich ihnen kurz mein Anliegen vortragen, denn Sie haben bestimmt eine Menge dieser Formalitäten auf dem Tisch liegen und nicht viel Zeit, dass alles ab zu arbeiten. Wie Sie anhand meiner Unterlagen vielleicht schon erkennen konnten, möchte ich dieses Jahr nach Vietnam verreisen. Und da ich nicht blauäugig diese Reise antreten wollte um womöglich eine schlimme Infektionskrankheit mit nach Deutschland einzuschleppen, die am Ende noch für viel Geld in guten, jedoch teuren Krankhäusern unseres Landes behandelt werden muss, habe ich meinen Hausarzt aufgesucht, der mir die empfohlenen Impfungen Typhus, Tollwut und japan. Enzephalities ans Herz legte. Nun möchten Sie vielleicht schon vorab Veto einlegen: „Moment! Da fehlt aber doch die ganze Hepatitis Reihe“ – Keine Sorge, diese habe ich schon aus eigener Tasche bezahlt, als ich nach Peru gereist bin.
Da ich dieses Mal aber wirklich etwas überrascht über den recht hohen Betrag im Angesicht von 14 Tagen Reise bin, ersuche ich hiermit Ihre Unterstützung die Hälfte dieses überdimensionalen Kostenpunktes zu übernehmen. Dies würde ich mich wirklich sehr erfreuen, bin ich doch eine langjähriger Kundin ihres Unternehmen und mit unserer geschäftlichen Beziehung auch immer sehr zufrieden gewesen. Gerne möchte ich mich auch erkenntlich zeigen und Ihnen eine Postkarte aus Vietnam zusenden und in meinem Reiseblog, der immer gern gelesen wird, positiv über meine Krankenkasse berichten (Social Media Werbung, Sie wissen schon ;-)).
Über eine positive Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden und verbleibe mit besten Grüßen!
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